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Donnerstag, 17. Oktober 2013

45. Jubiläum von Harald Blumenauer



Unser Geschäftsführer Harald Blumenauer begann an einem Mittwoch, dem 16. Oktober 1968 in Frankfurt, Zeil 123, seine Karriere als erfolgreicher Immobilienmakler und Berater.
Nach erfolgreichem Abschluss seiner Schulausbildung in einem Internat in der Schweiz startete er im väterlichen Betrieb „Blumenauer Immobilien“ in Frankfurt.
Irgendwie war ihm der Betrieb schon sehr vertraut, denn in der Vergangenheit hatte er bereits als Schüler in den Betrieben Kassel und Frankfurt in den Ferien gejobbt. „Es war eine harte, aber sehr lehrreiche Zeit“, kommentiert Harald Blumenauer, „Das Prinzip ‚Wer führen will, muss dienen gelernt haben‘ stand ganz oben auf der Angenda meines Chefs und Vaters - auch einmal die Toilette zu putzen, hat mir nicht geschadet“. 

Er denkt gerne an die Zeit zurück, ohne ihr in irgendeiner Form nachzutrauern. „Heute geht alles etwas schneller und das entspricht meinem Naturell“.

Wir vom Team Blumenauer Consulting - Immobilien, wünschen uns, dass er noch viele Jahre sowohl uns als auch der Immobilienwirtschaft über seine vielen Ehrenämter, mit seiner, in die Zukunft gerichteten und immer positiven Schaffenskraft, zur Verfügung steht.

Herzlichen Glückwunsch.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Bad Sodener Zeitung: Verkaufsoffener Sonntag mit trüben Start

Bad Sodener Zeitung vom 09. Oktober 2013, Heiko Hegner

Bild (Bad Sodener Zeitung): Begrüßung der Besucher durch Gewerbevereinsvorsitzende Corinna Arras-Rettig (Mitte) und „Bürgermeister“ Harald Blumenauer (Rechts) sowie Conférencier Henrik Clausing
Bad Soden am Taunus:  Am Morgen hatte es noch wie aus Eimern gegossen und dies verursachte ein Stimmungstief bei den Verantwortlichen des Gewerbevereins Bad Soden.
Doch pünktlich gegen 13 Uhr lichtete sich der Himmel und die Laune der Vorsitzenden Corinna Arras-Rettig und ihres Stellvertreters Harald Blumenauer. Dieser musste für den Versprecher des Tages herhalten, denn Conférencier Henrik Clausing begrüßte ihn auf der zentralen Bühne (Königsteiner, Ecke Kronberger) als Bürgermeister. Worauf Makler Blumenauer heftig protestierte.

Danach gestalteten die Blechbläser des Karnevalsklub Kriftel (KKK) mit ihrer „Brass- Band- Hessen“ einen stimmungsvollen Auftakt für die jetzt doch zahlreich werdenden Gäste. Eine Dame aus einem Damenkränzchen: „Ich bin hier, weil mir in Königstein die Decke auf den Kopf fällt.“ Das schien das generelle Motto der Besucher zu sein: Rausgehen, Gucken und Kosten.

Hier frischen Süßen, dort eine Bratwurst oder einen Kaffee mit Kuchen.  Davon profitieren auch die Geschäfte, die einen roten Teppich ausgelegt hatten.

Ein Optik-Geschäft hofft, dass die interessierten Besucher unter der Woche wiederkommen werden.
„Generell“, meint Gewerbevereinsvorsitzende Arras-Rettig, „haben sich die Einzelhändler positiv geäußert.“ Es sei einer der besten bisherigen verkaufsoffenen Herbst-Sonntage gewesen. Hilfreich sei auch die Unterstützung der Stadt durch die Herren Reitinger und Nördinger sowie Frau Scholz gewesen. Nur der Bürgermeister habe leider durch Abwesenheit geglänzt. Insgesamt zählte Arras-Rettig 57 Mitwirkende bei diesem VOS, davon 25 Aussteller, 3 Autohäuser und 29 Einzelhändler.
.....

Heiko Hegner

Freitag, 13. September 2013

Mehrere Makler mit der Suche beauftragen?


Blumenauer Consulting, Immobilien:
Immobilienmakler müssen zusammenarbeiten.

Natürlich darf man so viele Makler wie man möchte mit der Suche beauftragen. Zahlen muss man nur den Makler, der ursächlich die endgültige Vertragsgelegenheit (Angebot/Mietvertrag) nachgewiesen oder vermittelt hat.
Leider ist die Beauftragung von mehreren Maklern in Deutschland erforderlich, um alle interessanten Angebote am Markt angeboten zu bekommen.

Nicht besonders angenehm für alle Parteien.

Leider ein deutsches Problem. Da bei uns der Makler gleichzeitig für beide Seiten (Mieter/Vermieter, Käufer/Verkäufer) tätig sein darf, möchte er seine Provision auch in voller Höhe verdienen und nicht teilen müssen. So arbeiten die Makler nicht wirklich zusammen. Jeder Makler möchte nur seine Angebote anbieten.

In den meisten anderen Ländern (USA, GB usw) darf der Makler nur für eine Seite tätig sein, sodass die Provision entweder halbiert oder mit dem Kollegen, der die jeweils andere Seite vertritt, geteilt wird.

Scheint erst einmal nicht so gut für den Makler.

Diese Einstellung ist jedoch falsch. Denn bei dieser Vorgehensweise tauschen sich die Makler die Angebote aus, denn keiner kann durch den Austausch einen Provisionsteil verlieren, im Gegenteil, der Kollege hilft aktiv mit, erweitert die Möglichkeiten und die Erfolgsaussichten.

Und was hat der Mieter/Käufer davon? Ganz einfach, fast alle Makler können fast alle Angebote auf dem Markt anbieten, weil Sie zusammenarbeiten. Der Interessent brauchte nur zu einem Makler, maximal zwei Maklern zu gehen, um alle für ihn interessanten Angebote am Markt angeboten zu bekommen. Auch Vermieter/Verkäufer profitieren, wenn sie einen Makler exklusiv beauftragen. Er bietet es über die Kollegen einem viel breiteren Markt an.

Alle arbeiten zusammen, alle profitieren. Das ist einfach ein besseres Modell.
Wir versuchen bereits heute nach diesem Modell zu arbeiten und unsere Kunden sind darüber sehr erfreut.

 

Donnerstag, 12. September 2013

Premium-Partner von ImmobilienScout24

Blumenauer Consulting, Immobilien, ist als Immobilienprofi mit langjähriger Erfahrung am Markt und für sein besonderes Engagement von Immobilienscout24 und seinen Kunden geehrt worden. Auszug aus dem Schreiben:

Sie wurden von Ihren Kunden besonders empfohlen und erreichten im direkten Vergleich mit Ihren Wettbewerbern eine überdurchschnittliche Bewertung. Ein toller Beweis für Ihre Qualität! Damit gehören Sie zu den besten Anbietern der Immobilienbranche.“

Wir haben uns sehr gefreut über dieses Kundenurteil.
Es ist ein Ansporn, es jeden Tag noch besser zu machen. Vielen Dank.

Samstag, 7. September 2013

Woran erkennt man einen guten Makler?

Diese Frage wurde uns das erste mal vor über 40 Jahren gestellt und gerade in der letzten Zeit wieder öfter. Leider wird sie nach unserer Meinung sehr oft  falsch beantwortet.

Wenn man den „guten“ Makler überhaupt an etwas im Vorfeld erkennen kann, dann sollte auf folgendes geachtet werden:
  1. Hat er einen professionelle „Visitenkarte“ (wie Website, Auftritt, Präsentationen)
  2. Verfügt er über ein eigenes Büro.
  3. Kann ihn jemand empfehlen.
  4. Ist er in einem Berufsverband und ist das auch zu erkennen (Logo)
Was aber viel wichtiger ist, ist die Art der Kommunikation.
So gibt es wichtige Erkennungsmerkmale unprofessioneller Makler. Beispielhaft:
  • Er ist nur sehr schwer erreichbar.
  • Ruft nicht zurück
  • Er lässt sich keine Zeit für Sie.
  • Er geht nur auf das einzelne Angebot ein und fragt nicht ihre Wünsche ab.
  • Wenn das einzelne Angebot nicht passte, verweist er auf zukünftige Anzeigen (Zeitung/Internet) und erfasst nicht Ihre Daten und Suchwünsche.
Dabei kann man aber auch selber Fehler machen.:
  • Die falsche Einstellung zum Makler. Er ist ein professioneller Dienstleister, der seine Provision redlich verdienen will. Wer sich verhält, als sehe er im Makler nur einen unnötigen türaufschließenden Abzocker, wird auf keine Gegenliebe stoßen.
  • Der Makler macht die Preise nicht, sondern der Vermieter/Verkäufer. Er ist auch nicht an zu hohen Preisen interessiert, da er am Umschlag und nicht an „Ladenhütern“ interessiert ist. Auch wenn er dadurch eine höhere Provision bekommen könnte.
  • Er kann aber auch nicht „zaubern“ und Angebote finden, die unter den Marktpreisen liegen.
Wichtig zu wissen ist, dass Makler gemäß § 652 BGB auch vom Mieter/Käufer beauftragt werden, wenn Sie Angebote bei ihm anfordern. Sie sind also Kunde und der professionelle Makler behandelt Sie auch so.

Siehe auch: Braucht man überhaupt einen Makler?

Mittwoch, 28. August 2013

"Laien"-Berater bei Grundstückskaufverträgen

Im Rahmen von Grundstückskaufverträgen werden wir oft um Erläuterung des Vertragstextes gebeten. Das machen wir natürlich gerne, soweit hiermit keine Rechtsberatung verbunden ist, die einem Makler in der Regel verboten ist. Selbstverständlich gehört es zu den Aufgaben eines erfahrenen Maklers, gerade aus der Praxis über mögliche Fallstricke zu informieren.
Darüber hinaus erschreckt es uns allerdings immer wieder, dass Käufer und Verkäufer im Rahmen von Grundstückskaufverträgen Rat von Dritten (meist absolute Laien) einholen, ohne direkt den Notar, der den Kaufvertrag erstellt hat, zu fragen.

Blumenaue Consulting, Immobilien:
Notare, erfahren und neutral.
Ein Notar ist ein unabhängiger und unparteiischer Betreuer der Parteien.  Hierbei betreut er die Beteiligten bei diesem folgenreichen Rechtsgeschäft. Er entwirft Verträge und berät die Parteien. Er hat sich davon zu überzeugen, dass bei Beurkundungen der Wille der Beteiligten unzweideutig niedergeschrieben wird. Er sorgt bei der Vertragsgestaltung dafür, dass Risiken vermieden und die Beteiligten über solche aufgeklärt werden.

Deshalb ist gerade bei Grundstückskaufverträgen die Beurkundung durch einen Notar gesetzlich vorgeschrieben.

Der Notar ist also kein überteuerter „Vorleser“, sondern eine unbedingte und sinnvolle „Einrichtung“ .

Fazit: Keine „Laien“, sondern lieber gleich den erfahrenen Notar fragen. Es ist seine Aufgabe professionelle Antworten zu geben und zu beraten.

Dienstag, 27. August 2013

Bronze für Bad Soden

Gerade hat die Stadt Bad Soden die Bronzemedaille im Wettbewerb "Entente Florale" gewonnen.

Wir gratulieren der Stadt und allen Mitwirkenden.

Die Verleihung fand im Fernsehgarten des ZDF statt.

Auch die Firma Blumenauer Consulting Immobilien hat sich mit einer Bilderausstellung einer Künstlerin, die sich in einer faszinierenden Weise der Fotografie von Blumen widmet, mit einem kleine Beitrag an der Bewerbung von Bad Soden beteiligt.
Frau Schulz von Blumenauer Consulting, Immobilien,
und Herr Bürgermeister Altenkamp.


Büroeingang
Blumenauer Consulting, Immobilien.

Montag, 26. August 2013

(Noch)Ehepartner sträubt sich gegen Verkauf.

Leider erleben wir es immer wieder, dass es im Rahmen einer Scheidung zu erheblichem Streit zwischen den (Noch)Ehepartnern kommt.  Insbesondere beim Erfordernis, eine gemeinsame Immobilie verkaufen zu müssen. Dafür werden oft Gründe aufgeführt, die meist für Außenstehende nicht nachvollziehbar und teils absurd erscheinen. Grund hierfür ist oft ein massiver Vertrauensverlust, der oft in pure Angst, vom anderen Ehepartner „über den Tisch gezogen zu werden“, gipfelt.

Unproblematisch erscheint es, wenn nur ein Ehegatte im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Der Schein trügt jedoch, denn in den meisten Fällen stellt die Immobilie einen wesentlichen Teil des Ehevermögens dar. In diesen Fällen hat der Ehegatte auch ein Entscheidungsrecht und kann den Verkauf verhindern, auch wenn er nicht im Grundbuch steht.  Der Notar wird die Frage spätestens bei der Protokollierung des Kaufvertrages stellen. Wird sie falsch beantwortet, kommt der Verkäufer in „Teufelsküche“.

Die Erfahrung zeigt, dass es keinen wirklichen Sinn macht, den jeweiligen widerspenstigen Ehepartnern in irgendeiner Weise zwingen zu wollen. Das kostet viel Geld und bringt nicht viel.  Am Ende bleibt nur die Versteigerung (siehe auch unseren Immobilientipp: Streit ist teuer)

Ein Käufer oder, was wirklich sinnvoll ist, ein beauftragter Makler spricht mit dem Ehepartner.
Denn er kann Vertrauen aufbauen und wirklich glaubhaft machen, dass es für sie/ihn keine negativen „Nebenabreden“ gibt, so kommt der Verkauf meist schnell zustande. Der andere Ehepartner oder gar sein Rechtsanwalt wird es meist nicht schaffen, denn das Vertrauen ist leider hin.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Ein toller Erfolg - Eröffnung durch Bürgermeister Altenkamp

vlnr: Bürgermeister Altenkamp, Silke Hagemann,
Harald Blumenauer
Am 28.06. fand in den Räumen von Blumenauer Consulting-Immobilien eine Vernissage der Fotokünstlerin Silke Hagemann statt. Die Vorbereitung waren umfangreich und auf Grund der offenen Veranstaltung schwer in Bezug auf die Besucherzahl einzuschätzen.

Sowohl die Künstlerin als auch das Organisationsteam waren überwältigt. In der Zeit von 17 – 20 Uhr gaben sich über 150 Besucher die Ehre. Zum Glück war ein reichhaltiges Buffet organisiert worden.

So konnten sich die Besucher nicht nur an den hervorragenden Fotografien erfreuen, sondern auch an guten Gesprächen und reichhaltigen kulinarischen Genüssen.

Besonders gefreut hat es die Teilnehmer, dass Herr Bürgermeister Altenkamp die Eröffnungsrede gehalten hat. Sein Engagement für seine Stadt, seine Bürger und die Kultur ist beeindruckend.


 
über 150 Besucher füllten die Räume von
Blumenauer Consulting-Immobilien
Ein Dank geht auch an die Bad Sodener Firma Seidel & Co, Partycompany, für das hervorragende Catering und die Firma Weigand für das tolle Blumen-Arrangement.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07.2013 zu den normalen Bürozeiten geöffnet.
Das Team von Blumenauer Consulting und Immobilien freut sich auf Ihren Besuch.




Kulinarische Genüsse 
Bilder im Entrée
 







Mittwoch, 29. Mai 2013

Save-the-date: Vernissage am 28.06.2013

In den Büroräumen der Firma Blumenauer Consulting, Immobilien findet am eine Vernissage der bekannten Künstlerin, Frau Silke Hagemann, aus Bad Soden im Taunus statt.

Es ist ein Erlebnis Ihre faszinierenden Bilder zu sehen.

Bitte melden Sie sich an! (>Anmeldung).Einlass erhalten nur geladenen/angemeldete Gäste!

 Wir freuen uns auf Ihr kommen.


>Website der Künstlerin

Mittwoch, 15. Mai 2013

Mit 18 Jahren Immobilien kaufen?

Es wurde die Frage gestellt, kann ein 18jähriger eine kleine Immobilie ohne ausreichend Eigenkapital kaufen?
Hier meine Antwort:
"Grundsätzlich ein schwieriges Unterfangen mit 18. Dennoch nicht unerreichbar. Als Erstes muss du über ein Einkommen verfügen, dass deinen Lebensunterhalt und die Zinsen/Tilgung decken. Das musst du der Bank im Detail nachweisen. Das Eigenkapital kannst du zu einem groß...en Teil durch Eigenleistungen erbringen. Was heißt das.

Eigenleistung oft auch als „Muskelhypothek“ bezeichnet, wird von Banken i.d.R mit rund 10 % der Kaufsumme als Eigenkapital anerkannt. Sollte handwerklich Geschick vorhanden sein oder man über einen entsprechenden Freundeskreis verfügen, kann beim Bau, Kauf eines Neubaus oder einer Bestandsimmobilie mit Sanierungs-/Renovierungsbedarf die Erbringung von Eigenleistung eine sehr interessante Möglichkeit darstellen. Man darf sich jedoch nicht zu viel vornehmen. Die Eigenleistung muss auch tatsächlich erbracht werden und kann viel Zeit in Anspruch nehmen.

Grundsätzlich und praktisch erklärt: Du must ein kleines Haus kaufen, das einer Sanierung bedarf. Sagen wir für 100.000. Durch deine Sanierungsarbeiten wird das Haus anschließend einen Wert von rund 120.000 erreichen. Die Materialkosten liegen dabei bei 5.000. Die Eigenleistung hat also einen Wert von 15.000. Dieser Betrag kann dir als „Eigenkapital“ angerechnet werden. Diese Rechnung musst du der Bank natürlich auch bis ins Detail glaubhaft machen. Behaupten nutzt da nichts.

Also Ärmel hoch krempeln und loslegen. Auf diesem Weg sind schon große Immobilienvermögen entstanden".

Samstag, 23. März 2013

Aufreger Mietendeckelung

Kommentar von Marc Stilke, CEO ImmobilienScout24

"Es ist begrüßenswert, dass das Problem steigender Mieten in Ballungszentren inzwischen ganz oben auf der politischen Agenda steht. Denn niemand will Pariser Verhältnisse in deutschen Großstädten. Das Problem über die Begrenzung der Neuvertragsmieten zu lösen, ist zu kurz gedacht. In gefragten Lagen konkurrieren viele Wohnungssuchende um wenige Objekte. Vermieter entscheiden sich in einer solchen Situation in der Regel für den solventesten Mieter. Werden Mieten gedeckelt, können sich wenige Besserverdiener über eine geringere Miete freuen. Dem Gros der Wohnungssuchenden ist jedoch nicht geholfen.

Wer angespannte Wohnungsmärkte wirklich entlasten will, muss dort, wo Wohnraum fehlt, für Neubau sorgen. Das wird in der Breite nur mit privaten Investoren funktionieren. Doch die werden durch staatlich verordnete Mietobergrenzen abgeschreckt. Zudem ist es nicht absehbar, wie Vermieter auf Mietobergrenzen reagieren werden. Es ist nicht auszuschließen, dass bestimmte Objekte vom Markt verschwinden, etwa weil Vermieter lieber auf eine Aktualisierung des Mietspiegels und damit auf eine höhere ortsübliche Vergleichsmiete warten, bevor sie neu vermieten.

Unser Daten zeigen: Angebot und Nachfrage nach Wohnraum sind in Deutschland extrem ungleich verteilt. Während sich in Berlin, Hamburg und München bei Wohnungsbesichtigungen lange Schlangen bilden, stehen Objekte in Duisburg, Cottbus oder Leipzig oft monatelang leer. Die Politik muss deshalb vor Ort ansetzen. Ein Eingriff in das bundesweite Mietrecht wird der Vielschichtigkeit des Problems schlichtweg nicht gerecht. Wir brauchen intelligente kommunale Lösungen, die weniger nachgefragte Quartiere für Wohnungssuchende attraktiver machen, etwa durch Infrastrukturverbesserungen, und in den gefragten Standorten für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen.
Ein möglicher Weg ist, dass Städte mehr Bauland ausweisen. Zudem dürfen öffentliche Grundstücke nicht mehr nur höchstbietend und ohne Auflagen verkauft werden, denn hierdurch werden bestenfalls Luxuswohnungen gebaut.

Der Berliner Liegenschaftsfonds macht es vor. Öffentliche Grundstücke werden in der Hauptstadt inzwischen nicht mehr höchstbietend vergeben, sondern es erhält derjenige den Zuschlag, der aus städtebaulicher Sicht das beste Konzept abliefert. Auch eine Genehmigungspolitik für Neubauprojekte, die mit Quoten für bezahlbaren Wohnraum arbeitet, hilft die Durchmischung in den Städten zu erhalten. Es ist kontraproduktiv, durch unkalkulierbare Eingriffe in das Mietrecht an den Symptomen herumzudoktern. Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, so dass sich Neubau für Investoren lohnt und dabei auch bezahlbarer Wohnraum entsteht."

Mittwoch, 20. Februar 2013

Immobilientipp: Nicht immer ein Penthouse ...


Im Vordertaunus sind wir für einen unserer Mandanten auf der Suche nach einem exklusiven Penthouse. Dabei haben wir festgestellt, dass der Begriff „Penthouse“ oft weit ausgelegt wird. Denn nicht jede Wohnung im letzten Geschoss mit einer Terrasse ist ein Penthouse. Aber wie definiert sich ein solches? Im ursprünglichen Sinn ist ein Penthouse ein freistehendes Haus auf dem Dach eines höheren Gebäudes; in der Schweiz wird es auch Attikawohnung genannt.

Im Grunde ist das Penthouse eine Wohnung im obersten Geschoss eines mehrgeschossigen Hauses mit einer umlaufenden Terrasse und tritt damit an allen Seiten aus der Flucht des darunterliegenden Gebäudes zurück.

In der Praxis muss die Terrasse nicht zwingend komplett umlaufend sein, aber der Gesamtcharakter eines Penthouses muss dem Haus auf dem Haus entsprechen. Hierzu zählen nicht nur breite Terrassen, die mindestens an drei Seiten der Wohnung vorhanden sind, sondern auch eine gewisse Einmaligkeit bzw. Exklusivität.

Übrigens: Wir suchen das exklusive Penthouse noch. Rufen Sie uns an, wenn Sie für uns einen Hinweis haben.

Donnerstag, 31. Januar 2013

Immobilientipp: Steuern sparen bei der Maklerprovision

In der letzten Zeit ging das Thema ‚Maklerprovision‘ durch die Medien. Anlass war die Diskussion um das sogenannte ‚Bestellerprinzip‘ und Besteller ist vermeintlich der Vermieter. Er soll zahlen. Leider geht die Diskussion etwas an der Sache vorbei, denn heute „bestellt“ der Mietinteressent das Angebot beim Makler. Viel sinnvoller wäre es, den Begriff des ‚Leistungsempfängers‘ in die Diskussion einzuführen und die zu erbringende Leistung zu definieren. Ein Begriff, der auch für die steuerliche Betrachtung Bedeutung haben könnte.

Ja, die Maklerprovision kann grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden. Heute wollen wir auf den Vermietungsbereich eingehen.

Soweit der Vermieter die Provision übernimmt, kann er sie im Rahmen der Einkunftsart ‚Vermietung und Verpachtung‘ unter Werbungskosten ansetzen. Auch ein Arbeitgeber kann die Kosten steuerlich wirksam verbuchen.

Bei Mietern gilt die Absetzbarkeit nicht in jedem Fall. Ist ein Umzug beruflich bedingt, kann die Maklerprovision im Rahmen der eigenen Werbungskosten geltend gemacht werden. Als Werbungskosten sind alle Kosten zu verstehen, die dem Steuerpflichtigen entstehen, um seine Arbeitsstelle zu sichern. Hierzu zählen auch die Umzugskosten, die eine Provision beinhalten dürfen.

Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Provision im Rahmen der ‚Haushaltsnahen Dienstleistungen‘ geltend zu machen. Hierbei können aber nur 20 % der einzelnen Kosten und nur bis zu einem Höchstbetrag von insgesamt 4.000 EUR angesetzt werden.
Es ist zu empfehlen, den Einzelfall mit einem Steuerberater zu besprechen.


Donnerstag, 17. Januar 2013

Stressfaktor Raumakustik

Altbauten sind einem Neubau, aufgrund der besseren Raumakustik, vorzuziehen. So hört man. Warum soll das so sein?

Ganz grundsätzlich liegt es nicht an der Bauausführung selbst. Die Art und Weise, wie heute Wohnräume in Neubauten eingerichtet werden, spielen eher eine Rolle. Reduzierte Möblierung, große Fenster ohne Vorhänge oder eine offene, nicht unterbrochene Raumaufteilung sind hierbei nur einige negative Merkmale.

Es ist wichtig, nicht nur auf die Schalldämmung nach außen oder von außen zu achten, auch die Raumakustik der Räume, in denen wir uns länger aufhalten, ist für unsere Gesundheit von Bedeutung. So beeinflusst Schall im Raum nicht nur unser Hörorgan, sondern auch unsere gesamte Gesundheit. Eine gute Raumakustik sorgt für Wohlbehagen und reduziert ganz erheblich den Stressfaktor.

Natürlich kann ein Wohnraum nicht nur nach Akustikanforderungen, wie ein Tonstudie, ausgerichtet werden, insofern sind Kompromisse nötig. Verbesserungen können aber durch bewegliche Elemente im Raum, größere Pflanzen, unterbrechende Raumteiler/Stellwände, Akustikkörper, Mineralfaserdecken und nicht zuletzt durch das Anbringen von Vorhängen auf einfache Weise erreicht werden.

Spezielle Raumakustiker beraten Sie bei Bedarf gerne.

Dienstag, 1. Januar 2013

Neues Seminarangebot für Immobilienmakler 2013

Blumenauer-Seminare hat für 2013 wieder ein interessantes Seminarangebot für Immobilienmakler und Immobilienanbieter. Insbesondere im Bereich der Vermarktung von Einzelhandelsflächen wird ein Spezialseminar angeboten.

Aus dem Seminarangebot:
- Grundseminar für Existenzgründer Immobilienmakler
- Vermarktung von Einzelhandelsflächen
- Onlinemarketing für Immobilienmakler
- Grundlagen der Finanzbuchhaltung für Existenzgründer

Gesamtübersicht und online-Buchung: www.blumenauer-seminare.de