Stichwort zu Ihrem Immobilienwunsch eingeben:

Dienstag, 18. Dezember 2012

Immobilientipp: In letzter Minute

Am Ende eines Jahres stauen sich oft die noch zu treffenden Entscheidungen. Auch beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie kann es gute Gründe geben, noch in diesem Jahr einen Vertrag zu schließen. Erhöhung der Grunderwerbsteuer in 2013, steuerliche Aspekte können Gründe sein oder einfach nur, um ein Vorhaben abzuschließen. Viel zu oft stehen die vermeintlichen Vorteile aber im Missverhältnis zu den Risiken, die man durch übereiltes Verhalten eingehen kann.

So raten wir gerade bei Immobilienfragen und -entscheidungen, sich nicht von der allgemeinen Hektik der Vorweihnachtszeit anstecken oder von „guten“ Ratgebern zur Eile drängen zu lassen.

Zeichnen Sie die Vorteile einer schnellen Entscheidung genau auf und betrachten Sie sie in aller Ruhe. Sie werden feststellen, dass sie im Verhältnis zum Gesamtvolumen der Entscheidung oft vernachlässigt werden können. Und im Januar ist immer noch Zeit.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie und ein gesundes, glückliches Neues Jahr.

Blumenauer rät: Keine Eile bei Immobilienentscheidungen.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Immobilientipp: Alle Jahre wieder …. kommt der Gesetzgeber.


Harald Blumenauer
Was gibt es Neues zum Jahreswechsel 2013? Leider wurde eine wichtige Gesetzesvorlage noch nicht umgesetzt: Das Gesetz zur steuerlichen Förderung der energetischen Sanierung von Wohngebäuden. Nach diesem Gesetz sollten solche Maßnahmen mit 10% p.a. steuerlich abgesetzt werden können. Die Länder haben dieses Gesetz leider noch nicht bestätigen wollen. Aber was ändert sich:

·         Die Grunderwerbsteuer in Hessen erhöht sich am 1.1. um 1,5% auf insgesamt 5%. Die Steuermehreinnahmen sollen sich dabei um rund 300 Mio. erhöhen.  Unverhältnismäßig, denn die heute so wichtige Mobilität wird durch Steigerung der Erwerbsnebenkosten bestimmt nicht gefördert. Wenn ohne Druck möglich, noch bis 31.12. kaufen/verkaufen.

·         Die Obergrenze für das Entgelt von Minijobs (z.B. Garten-/Haushaltshilfen) erhöht sich von 400,- auf 450,- EUR. Neu ist auch, dass ab 2013 für Minijobs grundsätzlich Rentenversicherungspflicht besteht. Minijobbern wird aber ein Befreiungsrecht eingeräumt.

Zum Jahreswechsel sind auch wichtige Fristen zu wahren. So müssen Vermieter die Vorauszahlungen auf die Betriebskosten (Umlage) für das Jahr 2011 gegenüber ihren Mietern abrechnen und bis zum 31.12. zustellen. Eine Verspätung führt dazu, dass evtl. Nachzahlungen des Mieters verfallen, Rückzahlungsverpflichtungen an den Mieter aber weiterhin bestehen bleiben.


Ihr Harald Blumenauer